Kammermusik Basel

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Werkdetails

3 Contrapuncti aus der «Kunst der Fuge», BWV 1080

Wenige musikalische Werkgruppen sind so komplex und haben so viele Fragen aufgeworfen wie Bachs «Kunst der Fuge». Er nannte die 14 Stücke der Erstfassung nicht «Fuge», sondern Contrapunctus, da für ihn der Kontrapunkt als Hauptelement der Kompositionsweise wichtig war. Alle Fugen sind aus einem Thema (soggetto) entwickelt, indem es rein, in Umkehrung, Diminuierung oder Augmentation auftaucht oder mit neuen Themen verbunden wird. Bach hat weder die Instrumente noch die Reihenfolge der Fugen endgültig festgelegt. Die grosse Schlussfuge, eine Quadrupelfuge mit drei neuen Themen, blieb unvollendet und hat dem Werk schon anlässlich des Erstdrucks (1751) eine mystifizierende Verklärung verliehen.

Aufführungen

920 21.3.2017 Basler Streichquartett