Kammermusik Basel

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Werkdetails

Fünf vierstimmige Fugen aus J. S. Bachs Wohltemperiertem Klavier II. Teil, eingerichtet für zwei Violinen, Viola und Bass von W. A. Mozart, KV 405 (1782)

Fuge Nr. 2, c-moll
Fuge Nr. 7, Es-dur
Fuge Nr. 9, E-dur
Fuge Nr. 8, d-moll (von dis-moll transponiert)
Fuge Nr. 5, D-dur

Immer wieder hat sich Mozart mit barocker Musik in der Weise auseinandergesetzt, dass er sie für das «moderne» Ohr bearbeitete oder einrichtete. Am bekanntesten dürften die Neuinstrumetnierungen von Händels Messias und Judas Maccabäus sein. Aber auch Bach kam zum Zuge. Den Anlass schilderte Mozart am 10. April 1782 in einem Brief an seinen Vater: Ich gehe alle Sonntage um 12 uhr zum Baron van suiten und da wird nichts gespiellt als Händl und Bach. - ich mach mir eben eine Collection von den bachischen Fugen. Für eine dieser Matineen bei van Swieten hat er auch die fünf Fugen aus dem 2. Teil des Wohltemperierten Klaviers bear-beitet. Ob die Auseinandersetzung mit der Barockmusik und speziell mit Bach ein Auslöser für die kühnen, den damaligen Hörern so unvertrauten Harmonien im einleitenden Adagio des darum so betitelten Dissonanzen-Quartetts waren?

Aufführungen

810 22.1.2008 Bennewitz Quartett
684 5.11.1996 Vermeer Quartet
431 27.11.1973 Melos-Quartett