Kammermusik Basel

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Werkdetails

Contrapunctus I-IV aus der «Kunst der Fuge», BWV 1080 (um 1740/49)

Bach nannte die in der Erstfassung 14, später 24 Sätze seiner Kunst der Fuge nicht «Fuge» oder «Kanon», sondern Contrapunctus, weil er den Kontrapunkt als das Hauptelement dieser Kompositionsweise ansah. Alle Fugen sind aus einem Thema (soggetto) entwickelt, indem es rein, in Umkehrung, Diminuierung oder Augmentation auftaucht oder mit neuen Themen verbunden wird. Bach hat weder die Instrumente noch die Reihenfolge der Fugen endgültig festgelegt. Da zudem die grosse Schlussfuge, die eine Quadrupelfuge mit drei neuen Themen werden sollte, unvollendet ist, hat das Werk schon früh (schon anlässlich der Erstausgabe von 1751) eine mystifizierende Verklärung erfahren. Heute weiss man, dass die 1. Fassung schon zu Beginn der 1740er Jahre entstanden ist und dass eine 2. Bearbeitungsphase bis etwa 1746 und die Druckfassung spätestens 1749 folgte.

Aufführungen

752 21.1.2003 Hagen Quartett