Kammermusik Basel

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Werkdetails

Streichquartett Nr. 2, op. 17, Sz 67 (1915/17)

Béla Bartók
1881-1945
Moderato
Allegro molto capriccioso
Lento

Dauer ca: 00:25

Erstaunlicherweise nimmt auch der erste Satz des rund acht Jahre nach dem ersten entstandenen 2. Quartetts zumindest in der Stimmung auf dieses Idealporträt Stefi Geyers Bezug. Zoltán Kodály hat das 2. Quartett "Episoden" genannt und die Sätze mit "Ruhiges Leben - Freude - Leid" bezeichnet, womit autobiographische Bezüge des Werkes deutlich werden. Während der erste Satz im Frühwerk wurzelt, weist der dritte, geradezu pessimistische, auf den Stil der dreissiger Jahre voraus. Die wilde Tanzweise des auf den Ton D zentrierten Mittelsatzes ist Reminiszenz der Nordafrikareise zur Erforschung und Sammlung von Volksliedern im Jahre 1913. Die Ecksätze sind "in sehr vagem a-moll" (P. Griffiths) gehalten. Diese eher unbestimmte Tonart und die Dreisätzigkeit sind neben den autobiographischen Tendenzen und dem Versuch einer Synthese von Volks- und Kunstmusik beiden Quartetten gemeinsam.

Aufführungen

926 14.11.2017 Pacific Quartet Vienna
664 15.11.1994 Arditti Quartet
553 7.2.1984 Takács-Quartett
530 17.12.1981 Melos-Quartett
389 15.12.1970 Bernède-Quartett
313 24.4.1962 Végh-Quartett
265 17.1.1957 Végh-Quartett
193 20.2.1950 Végh-Quartett
171 25.11.1947 Végh-Quartett