Kammermusik Basel

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Werkdetails

«Mondnacht», WoO 21 (1853)

Johannes Brahms
1833-1897

Der junge, gerade 19jährige Brahms hat sich, noch bevor er die Schumanns kennen lernte, an Eichendorff-Vertonungen gewagt. Zwei decken sich mit Schumanns op. 39 – und da hat Brahms (bei aller Bewunderung für seine Liedkunst) keine Chance. Sein etwas gesuchter Volksliedton schafft nicht, was Schumann bei In der Fremde und erst recht in Mondnacht wunderbar gelungen ist: Wort und Ton zu einer überwältigenden Stimmung zu verbinden. Aber wer kann es mit Schumanns Mondnacht aufnehmen? Nicht umsonst gilt sie als eines der schönsten, wenn nicht gar als das schönste Lied der Romantik. Thomas Mann hat sie „wenigstens als Schumannsches Lied die Perle der Perlen“ genannt.

Aufführungen

808 27.11.2007 Dietrich Henschel, Bariton