Kammermusik Basel

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Werkdetails

Tzigane, rapsodie de concert (1924)

Maurice Ravel
1875-1937
Lento quasi cadenza –
Allegro

Ravel hat Tzigane für die ungarische Geigerin Jelly d’Aranyi geschrieben, die er 1922 kennengelernt hatte. Er liess sich von ihr typische ungarische Zigeunermelodien, Tonfolgen und Floskeln vorspielen, aus denen er Motive für Tzigane gewann. Ravel sah auch ein Luthéal vor, ein verändertes ephemeres Klavier, das u.a. den Klang des Zymbals hervorrufen konnte. Im gleichen Jahr hat er auch eine Orchesterfassung erstellt. Das Werk gibt der Violine alle Möglichkeiten, sich virtuos zu entfalten, insbesondere in den zigeunerhaft-ungarischen Motiven.

Aufführungen

767 30.3.2004 Patricia Kopatchinskaja, Violine