Konzerte Saison 2020-2021

  • 1.12.2020
  • 19.30
  • 95.Saison
  • Abo 8
Stadtcasino Basel, Hans Huber-Saal

Rachel Harnisch, Sopran | Marina Viotti, Mezzosopran Jan Schultsz, Fortepiano

Rachel Harnisch begeisterte Publikum und Kritiker in einer außerordentlich intensiven Darstellung der Una Aue in Hèctor Parras ‚Les Bienveillantes‘ diesen Frühling in Antwerpen, in einer aufsehenerregenden Produktion Calixto Bietos. Dieser intensive Arbeit reiht sich ein in ihre Erfolge der letzten Jahre.

Die aus dem Schweizer Wallis stammende Sopranistin Rachel Harnisch studierte bei Beata Heuer-Christen in Freiburg im Breisgau. Sie gastiert mit den Partien ihres Fachs an den führenden Opernhäusern der Welt. Sang sie zu Beginn ihrer Laufbahn besonders Mozart, sind es heute überwiegend Werke der klassischen Moderne und Zeitgenössisches.

Nach der überaus erfolgreichen Uraufführung von Aribert Reimanns Oper L’invisible an der Deutschen Oper Berlin 2017, in der sie drei Partien verkörperte, hat ihr die Deutsche Oper sofort die Titelpartie in Jenufa angeboten.

Am Grand Theatre de Genève ist für die Saison 1920/21 eine Neuproduktion ‚Die Sache Makropulos’ geplant, des weiteren debutiert sie als Christine in Richard Strauss‘s ‚Intermezzo‘ in Basel und Antwerpen und als Elsa in ‚Die Meistersinger von Nürnberg‘ an der Deutschen Oper Berlin.

In jüngster Vergangenheit gelangen ihr zahlreiche großartige Rollendebuts als Rachel in Halévys La Juive, als Emilia Marty in Janáceks Vec Makropolus und im Herbst 2017 in einer anspruchsvollen Deifachrolle in Aribert Reimanns Uraufführung ‚L’ Invisible’ an der Deutschen Oper Berlin. Eine enge Zusammenarbeit verband sie mit Claudio Abbado.

Die Sopranistin singt ein breites Konzertrepertoire von den Passionen Johann Sebastian Bachs bis hin zu Kompositionen unserer Zeit.

Liederabende liegen ihr besonders am Herzen, ihr ständiger Partner ist hierbei der Pianist Jan Philip Schulze mit dem sie eine vielbeachtete Version Hindemiths Marienleben eingespielt hat. Zahlreiche Aufnahmen dokumentieren Rachel Harnisch’s Werdegang.

Johannes Brahms, Lieder und Duette wie damals